Was aussen gesund wirkt, kann innen gefährdet sein – zerstörungsfreie Diagnose schafft Klarheit.
Viele Bäume, die von aussen gesund wirken, sind im Inneren bereits stark geschädigt. Pilzbefall oder Fäulnis im Stamm entwickeln sich oft über Jahre, ohne dass man von aussen viel davon sieht. Bis die Symptome sichtbar werden, hat sich der Schaden meist schon ausgebreitet.
Mit Baumtomographie machen wir das Innenleben eines Baumes sichtbar, ohne ihn zu verletzen. Das Verfahren liefert ein Querschnittsbild des Stammes: Es zeigt, wo gesundes Holz endet und wo Fäulnis, Verfärbung oder ein Hohlraum beginnt. Daraus lässt sich ableiten, ob ein Baum erhalten, gesichert oder gefällt werden sollte.
An der zu untersuchenden Stammhöhe werden dünne Messelektroden gleichmässig um den Stammumfang verteilt. Durch diese Elektroden wird ein schwacher elektrischer Strom ins Holz eingeleitet. Gesundes, trockenes Holz leitet Strom schlecht, feuchtes oder durch Fäulnis verändertes Holz dagegen deutlich besser. Aus den gemessenen Widerstandsunterschieden berechnet eine Software ein farbiges Tomogramm: ein Querschnittsbild, das den Zustand des Holzgewebes im Stamminneren sichtbar macht.
Das Verfahren erfasst frühe Fäulnisstadien genauso wie weit fortgeschrittene Schäden. Bei Stammrissen, Hohlräumen oder unklaren Befunden kombinieren wir es bei Bedarf mit akustischer Tomographie als zweiter Messmethode.



Eine Messung lohnt sich immer dann, wenn die visuelle Kontrolle allein keine sichere Beurteilung erlaubt – oder wenn der Verdacht auf innere Schäden besteht. Typische Situationen:
Die Baumdiagnose ergänzt die visuelle Baumkontrolle gezielt dort, wo Gewissheit gefragt ist. Beide Leistungen können kombiniert werden.
Schildern Sie mir die Situation – ich berate Sie unverbindlich, ob und welche Untersuchung sinnvoll ist.